Sex and the City

Der aktuelle Rummel um den zweiten Kinofilm der erfolgreichen US-amerikanischen Sitcom „Sex and the City“ gibt Anlass dazu, einmal über Frauenfreundschaften zu resümieren.

Die erste Folge der ersten Staffel wurde im Jahr 1998 in den USA ausgestrahlt und das Thema Frauen und Sex war bis dahin eher verpönt und niemals so publik gemacht. Die Serie feierte schnell große Erfolge und erfreute sich immer größerer Beliebtheit der Zuschauer. 2001 wurde sie erstmals im deutschen Fernsehen gezeigt und hier war die Resonanz ähnlich positiv. Seitdem zieht sich mit „Sex and the City“ ein wahrer Kult durch die weibliche Gesellschaft Deutschlands und sorgt durch die beiden Kinofilme für noch mehr Begeisterung.

Identifikation mit den vielfältigen Charakteren

Viele Frauen können sich einfach derart gut mit den dargestellten Charakteren identifizieren, so dass sie dadurch an die Serie gebunden werden. Carrie und ihre Freundinnen werden zum Spiegel des eigenen Freundeskreises. Neben Sexualität und den Beziehungen der städtischen Frauen ab 30 in der Großstadt spiegelt „Sex and the city“ Klischees und Rollenverhältnisse der Geschlechter wieder. Ins Zentrum rücken die vier Protagonistinnen mit ihrer positiv-emanzipierten Sicht auf Welt, insbesondere die Männer und ihre Beziehungen.

Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda

Die Autorin Carrie analysiert die New Yorker Dating- und Liebeswelt und zieht dabei immer Rückschlüsse auf sich selbst und ihre Freundinnen. Sie selbst war während der Serie noch auf der Suche nach der großen Liebe, während sie nun ihre große Liebe in Mr. Big gefunden hat. Doch langweilig wird es trotzdem nicht und so entwickeln sich auch ihre drei besten Freundinnen Samantha, Charlotte und Miranda weiter und durchleben stets neue Abenteuer und Dramen.

Die vier Frauen kennen sich besser als reine Familienmitglieder, wodurch das Konzept der Sitcom analysiert werden kann: die Familienstruktur ist hier von einer familienähnlichen Einheit in Form von Freunden ersetzt. Die Folgen der Serie waren teilweise provokant und die Freundinnen können sich oftmals auch gut kritisieren und nicht nur in den Armen liegen. Die Gespräche über das Leben und die Männer sind ein ständiger Erkenntnisgewinn und wenn eine im Liebeskummer untergeht, rücken die anderen Mädls und puschen sie wieder auf. Bevorzugt bei einem Champagner in den heimischen vier Wänden oder bei einem Kurztrip nach Mexiko.

Geschichten des wahren Lebens

„Sex and the City“ schreibt Geschichten des wahren Lebens und weil wir alle schätzen, wie wichtig derartige Frauenfreundschaften sein können und wissen, dass sie niemals eine Beziehung zu einem Mann ersetzen könnten, lieben wir die Geschichten um Carrie und Co. so sehr!

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